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Prof. Dr. med. Rasim Haluk Berk

Dr. Berk wurde 1958 in Istanbul geboren. Seine Familie lebte von 1958 bis 1969 in Diyarbakır, wo er die Grundschule absolvierte. Nach der Rückkehr nach Istanbul besuchte Dr. Berk eine High School, die er 1977 abschloss.

Während seiner Ausbildung an der Medizinischen Fakultät der Universität Istanbul hatte er die Möglichkeit, in der Schweiz und in Dänemark Praktika in den Bereichen Chirurgie und Orthopädie, Anästhesie und Immunologie und Allergien zu absolvieren. Von 1984 bis 1985 arbeitete er für das staatliche Gesundheitswesen als Allgemeinmediziner in einer ländlichen Gegend der türkischen Provinz Artvin.

Zwischen 1986 und 1990 war er als Assistenzarzt an der Universität Hacettepe in den Fachrichtungen Orthopädie und Traumatologie tätig. 1988 lernt er die Augenärztin Tulin Baykal kennen, die er später heiratete. Nach Abschluss seiner Assistenzarztzeit legte er eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema Pädobarographie und die Ergebnisse von chirurgischer Behandlung von Hallux valgus vor.

Er bekam am Institute Calot in Berck Sur Mer/Frankreich eine Stelle als „Chef de Clinic”, wo er von Oktober 1990 bis September 1991 blieb. Durch seine Begegnung mit Dr Daniel Chopin änderten sich seine beruflichen Pläne und er begann, sich der Wirbelsäulenchirurgie zu widmen.
1992 nahm er seine Arbeit an der Universität von Dokuz Eylül auf. Obwohl er mit seiner 3-köpfigen Familie ursprünglich nur 5 Jahre bleiben wollte, wurde dieser Ort zu seinem beruflichen Lebensmittelpunkt.

Er erhielt 1994 ein AO-International Spine Surgery Stipendium und besuchte im Zuge dessen für jeweils 6 Wochen das Universitätsklinikum Zürich (Prof. O. Trentz) und das Basel Felix Platter Spital der Universität Basel (Prof. E. Morcher und Prof. W. Dick). Darüber hinaus erhielt er ein Reisestipendium der European Spinal Deformity Society und besuchte in 5 Ländern (UK, Griechenland, Frankreich, Dänemark und Schweden) 8 Wirbelsäulenzentren. Dies gab ihm die Gelegenheit, Fachdiskussionen zum Thema Wirbelsäulenerkrankungen mit bekannten europäischen Wirbelsäulenchirurgen zu führen (J Dove, S Eisenstein, P Roussouly, D Chopin, G Sapkas, I Soucacos, C Bunger, A Ohlin), mit denen ihn heute eine enge Freundschaft verbindet.

1995 zog die Familie Berk für eine 6-monatige Stipendiatsstelle ans Baylor College in Houston/Texas.

1997 erhielt Dr. Berk beim EUROSPINE Innsbruck Meeting den Poster-Preis und den Technologie-Preis im Bereich „Wirbelsäulensystem” des Rats für Wissenschaft und Forschung der Türkei.

Er ist Mitglied in folgenden Organisationen: Türkische Orthopädie- und Traumatologiegesellschaft, Türkische Wirbelsäulengesellschaft (Generalsekretär, außerordentliches Mitglied), Türkische Pädiatrisch-Orthopädische Gesellschaft (außerordentliches Mitglied 1998-2000), Gründungsmitglied von AO Alumni Turkey, AOSpineTR und EUROSPINE: The Spine Society of Europe, (2002-2004; 2006- außerordentliches Mitglied bei der ExCom und Vorsitzender des Bildungskomitees 2006-2007; Vorsitzender 2009-2012; designierter Präsident 2014, Präsident 2015, ehemaliger Präsident 2016), Scoliosis Research Society, (Mitglied des Programmkomitees 2010-2013, Übersetzungskomitee 2014-2016, WWC 2015-2017), AO Spine.

Leitende Tätigkeiten übte er aus im Türkischen Ausschuss für Orthopädie und Traumatologie (2002-2004), als Vertreter der UEMS-Ortho 2010-2015 und als Abgesandter des UEMS- Multidisciplinary Joint Committee zu Wirbelsäulenchirurgie.

Derzeit ist er als stellvertretender Herausgeber der Acta Ortopedica et Traumatologica Turcica tätig und agiert als Reviewer für Journals zum Thema Wirbelsäulenchirurgie und und dem Journal of Bone and Joint Surgery American.
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